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Zusammenfassung:Wikileaks-Gründer Julian Assange ist nach...
Wikileaks-Gründer Julian Assange ist nach Angaben der britischen Polizei am Donnerstagmorgen in London festgenommen worden. Beamte fanden ihn in der Botschaft von Ecuador vor, wo er sich seit 2012 aufgehalten hatte, um der Festnahme zu entgehen. Zuvor hatte die Regierung in Quito ihr Asyl für Assange zurückgezogen.Ein Video zeigt, wie Assange aus der Botschaft gezerrt und in einen Polizeiwagen gesetzt wird. Ecuadors Präsident Lenín Moreno hatte zuvor auf Twitter angekündigt, die Geduld seines Landes mit dem Wikileaks-Gründer sei am Ende. Er sagte, sein Land habe das diplomatische Asyl wegen wiederholter Verletzungen internationaler Konventionen zurückgezogen.Wikileaks kritisiert EcuadorSpannungen zwischen Assange und seinem Gastland entstanden vor allem, weil Ecuador ihm vorwarf, Informationen über Morenos Privatleben veröffentlicht zu haben. Moreno erklärte, man habe die Garantie der britischen Regierung, dass Assange nicht an ein Land ausgeliefert werde, in dem ihm die Todesstrafe drohen könnte. Aus dem britischen Außenministerium hieß es, nun müssten Gerichte entscheiden, wie es weitergehe.Die Ansprache des ecuadorianischen Präsidenten Moreno mit englischen Untertiteln:Tweet Embed: //twitter.com/mims/statuses/1116272104180154368?ref_src=twsrc%5Etfw Ecuador retira asilo a Julian Assange por violar reiteradamente convenciones internacionales y protocolo de convivencia #EcuadorSoberano pic.twitter.com/213BWn4De1Die Enthüllungsplattform Wikileaks kritisierte, Ecuador habe das Asyl völkerrechtswidrig beendet. Auch das russische Präsidialamt äußerte sich kurze Zeit nach der Festnahme. Russland hoffe, dass die Rechte Assanges nicht verletzt würden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Nach Medienberichten soll Assange Russland dabei geholfen haben, in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 einzugreifen. Ziel soll dabei gewesen sein, die demokratische Kandidatin Hillary Clinton zu schwächen und einen Wahlsieg des Republikaners Donald Trump herbeizuführen.Lest auch: Netflix hat ein großes Interesse daran, eure Lieblingsserien nach nur drei Staffeln abzusetzenAssange lebte seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London, nachdem das lateinamerikanische Land ihm Asyl gewährt und damit vor einer Auslieferung nach Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen geschützt hatte. Inzwischen wurden die Ermittlungen in Schweden eingestellt. Die britische Polizei hatte in der Vergangenheit angekündigt, Assange wegen Verstößen gegen Kautionsauflagen festzunehmen, sollte er das Botschaftsgebäude verlassen. Der Gründer der Enthüllungsplattform befürchtet, an die USA ausgeliefert zu werden. Dort wird gegen ihn ermittelt, weil Wikileaks zahlreiche geheime US-Dokumente veröffentlicht hat.Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und wesentlich mit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ergänzt. Den Originalartikel findet ihr unter diesem Link. (ab)
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