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Zusammenfassung:Rachata Teyparsit/ShutterstockDie Leopoldina fordert angesichts hoher Infektionszahlen gemeinsam mit
Rachata Teyparsit/Shutterstock
Die Leopoldina fordert angesichts hoher Infektionszahlen gemeinsam mit fünf anderen Forschungsgemeinschaften eine drastische Reduzierung von sozialen Kontakten.
Sie wollen für drei Wochen eine Verringerung der Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen auf ein Viertel, nach bundesweit einheitlichen Regeln.
Nach Ablauf dieses Zeitraums sollte dann versucht werden, den Pegel der gesunkenen Fallzahlen zu halten, so ihr Vorschlag.
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Die Deutsche Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina und weitere fünf andere Forschungsgemeinschaften fordern eine drastische Reduzierung von sozialen Kontakten in der Corona-Krise.
Notwendig sei angesichts steigender Infektionszahlen eine Verringerung der Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen auf ein Viertel, nach bundesweit einheitlichen Regeln, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft. Gemeint sind damit alle Kontakte, die ohne die aktuell geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen stattfinden.
„Eine Halbierung der Kontakte ohne Vorsichtsmaßnahmen eines jeden Einzelnen reicht laut wissenschaftlichen Simulationen des möglichen Pandemieverlaufs gegenwärtig nicht aus, um die Zahl von Neuinfizierten pro Woche zu senken, erklärten die Experten weiter.
Nach drei Wochen dann die niedrigere Zahl der Corona-Fälle halten
Der Anstieg der Infektionszahlen sei in vielen Orten Deutschlands nicht mehr kontrollierbar. „Je früher eine konsequente Reduktion von Kontakten ohne Vorsichtsmaßnahmen erfolgt, desto kürzer können diese andauern und desto weniger psychische, soziale und wirtschaftliche Kollateralschäden werden diese verursachen, heißt es.
Jeder Kontakt, der den Gesundheitsämtern entgehe, sei der Keim einer neuen Infektionskette, die sich dann der Kontrolle entziehe. „Steigt die Zahl der unerkannten Virusträger weiter signifikant, dann gebenimmer mehr Personen das Virus weiter, ohne davon zu wissen, und treiben das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen an, heißt es in der Erklärung.
Nach drei Wochen einer entsprechenden Senkung der Kontakte sei es entscheidend, die dann erreichte niedrige Fallzahl mit bundeseinheitlichen und konsequent verfolgten Schutzmaßnahmen zu halten. Dazu gehören nach Darstellung der Wissenschaftler unter anderem die Einhaltung der sogenannten AHA+L+A-Regeln (Abstands-, Hygiene- und Alltagsmasken, Lüften und Corona-Warn-App).
dpa/fj
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