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Zusammenfassung:In einem Gespräch mit...
In einem Gespräch mit Axel-Springer-Vorstand Mathias Döpfner hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Wochenende angedeutet, dass sein Unternehmen den Nachrichtenmedien entgegenkommen will. Zuckerberg könne sich vorstellen, dass Facebook in einem neuen Tab auf seiner Plattform künftig „Qualitätsjournalismus“ anbiete. Verlage, die Inhalte für das soziale Netzwerk lieferten, würde Facebook möglicherweise bezahlen, erklärte Zuckerberg. Facebook werde sich auch in Zukunft als neutrale Plattform positionieren und keine eigenen Inhalte platzieren.„Ich glaube, eine separate Benutzeroberfläche für Nachrichten bietet eine echte Chance auf bessere Monetarisierung für Verlage als der derzeitige Newsfeed. Facebook könnte dann eine direkte Geschäftsbeziehung zu den Medien pflegen”, sagte Zuckerberg. Bei den möglichen Nachrichtenlieferanten nannte er unter anderem Blogger und Lokalredaktionen.Zuckerberg will über Döpfners Vorschläge nachdenken„Je besser das Geschäftsmodell, das Facebook den Verlagen bietet, desto mehr professionelle Journalisten werden für Facebook arbeiten“, gab Döpfner zu bedenken. So würde man automatisch das Problem rund um Fake News, Fake Accounts und mangelnde Qualität lösen. Allein über Reichweite könnten Verlage nicht finanziell überleben. „Qualitätsjournalismus kann auch im digitalen Zeitalter nur dann bestehen, wenn es ein Bezahlelement gibt”, so Döpfner. Auch Internetplattformen müssten für Inhalte bezahlen, von denen sie profitieren.„Das ist auf jeden Fall etwas, über das wir nachdenken sollten“, erklärte Zuckerberg. „Unsere Beziehung zu den Verlagen wäre anders, wenn wir Nachrichten über eine Benutzeroberfläche anzeigen würden, von der wir überzeugt sind, dass sie hochqualitative, vertrauenswürdige Inhalte bietet.”Neben Google ist Facebook die größte und wichtigste Plattform für Nachrichten weltweit. Viele Medien waren in den vergangenen Jahren auch deshalb erfolgreich, weil sie ihre Inhalte für das soziale Netzwerk optimiert haben.Facebook profitiert so von Journalismus, die Attraktivität der Plattform steigt sowohl für Nutzer als auch Anzeigenkunden. Vor dem Aufstieg von Facebook schalteten diese Anzeigenkunden ihre Werbung jedoch direkt bei den jeweiligen Medien. Für Verlage ist das soziale Netzwerk damit Fluch und Segen zugleich.Die Ankündigung von Facebook kommt kurz nachdem Apple seinen neuen Zeitungs- und Magazinaboservice Apple News Plus präsentiert hat. Die Anwendung ist eine Erweiterung der bereits existierenden Apple-News-App und soll über 300 Magazine für iPhone, iPad, Apple TV und Mac zugänglich machen, darunter die Wirtschaftszeitung „The Wall Street Jorunal“, die Kulturzeitschrift „The New Yorker” sowie die überregionale Tageszeitung „Los Angeles Times. Apple-Chef Tim Cook erklärte den Vorstoß damit, dass Qualitätsjouralismus auch im Internetzeitalter eine wichtige Rolle für die Gesellschaft spiele.
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